Bundesligaforen von Internet-Köchin Marion Knieper abgemahnt

Die Internet-Köchin Marion Knieper hat eine Hamburger Anwaltskanzlei beauftragt, “bundesligaforen.de” aufgrund eines (ungefragt von “marions-kochbuch.de” ausgeborgten) Fotos mit abgebildetem Eistee abzumahnen.

Hätte ich es an einem 1. April gelesen hätte ich mir nichts gedacht; eventuell hat Marion aber auch Benedikt´s “Der ultimative Get more Traffic-Tipp” zu ernst genommen.

Quelle und Infos: http://www.bundesligaforen.de/

Siehe auch: Marion’s Kochbuch überzieht Deutschlands Internetgemeinde mit Abmahnwelle sowie Wie ein Webmaster mit Lebensmittelfotos Kasse macht

Entscheid Oberlandesgericht Hamburg


ZeitverschwendungRelativ belanglosLesenswertSehr interessantTopnews
(1 bisher. Durchschnitt: 5.00 von max. 5)
Loading ... Loading ...


Ähnliche Themen:
LG Hamburg schiesst Bundesligaforen.de ein Tor
Kniepers mahnen nerdcore nach Bericht im ARD ab
icio.de von Yahoo! abgemahnt
Auch Spreeblick-Blog wurde abgemahnt
Ironsport wurde schon wieder abgemahnt
Kein Cent für Marions-Kochbuch
Auch Minderjährigen drohen höhere Strafen bei Urheberrechts-Verletzungen


 

3 Kommentare oder Trackbacks zu “Bundesligaforen von Internet-Köchin Marion Knieper abgemahnt”

    Folgende Weblogs beziehen sich auf den Eintrag


  1. LG Hamburg schiesst Bundesligaforen.de ein Tor meinte:
    [...] Meiner persönlichen Meinung hat das Volk einmal mehr eine Fehlentscheidung getroffen. [...]
  2. Lorenz Derungs meinte:
    Ich denke, das Problem ist nicht Herr Knieper, auch nicht seine Winkeladvokaten. Denn es gibt auf dieser Welt immer geldgierige Haie, ob mit IQ 60 oder mit IQ 160 ausgestattet, die alles versuchen, um sich ohne ehrliche Arbeit schamlos zu bereichern. Ob Akademiker oder Hobbyfotografen. Ich wurde schon überfallen – in Spanien, von sechs Nordafrikanern, ich wurde in der Schweiz schon von einem Untersuchungsrichter mit einer Forderung von einer halben Million vor Gericht gezogen (musste aber dann nicht mal die Gerichtskosten bezahlen), ich wurde in den USA von einem Garagenbesitzer um 5000 Dollar betrogen (meine Versicherung bezahlte), eine Verlobte, die mir ewige Treue geschworen hat, ist mir durchgebrannt, das alles stört mich nicht, so ist die Welt, so können Menschen sein, so ist das Leben. Was mich aber unendlich stört, was mich echt zornig macht, sind die Gerichtsurteile, die da vor allem in Hamburg (im Namen des Deutschen Volkes?) ausgesprochen werden. Die haben mit Recht und Gerechtigkeit nichts, überhaupt nichts zu tun. Doch leider findet man in jeder Berufsgattung schillernde Figuren, auch bei den Richtern. Mögen sie auch vereidigt sein! Richter, die aus welchen Gründen auch immer (ich stelle keine Vermutungen an, sonst sträuben sich mir die Haare), zu Betrug, Erpressung und notorischem Rechtsmissbrauch Hand bieten. Wer im Internet recherchiert, wird feststellen, dass – ich sags mal so – höchst eigenartige Urteile betreffend Internet und Abmahnung vorzugsweise aus dem Landgericht Hamburg stammen. Da ist z.B. dieser ominöse, lächerliche und juristisch völlig irrelevante “Disclaimer”, der auf Hunderttausenden von Websites steht. Da ist dieser Herr Knieper aus der Lüneburger Heide, der sich in Hamburg mit seinen Anwälten und den Richtern die Klinke reicht – und so ein Vermögen abkassiert. Dank dieses umfangreichen, aber höchst lapidaren Kochbuchs seiner Frau und seinen Hobbyfotos, mit denen er seine Opfer in die Falle lockt. Und ich staunte echt, als ich bei diesem ARD-Film hörte, wie die Opfer bei Herrn Knieper um Gnade bettelten und sie und die Kommentatoren diese absurden Urteile so ergeben hinnahmen. Himmeldonnerwetter, es gibt Menschenrechte, es gibt hohe Güter wie Recht und Gerechtigkeit, irgendwann mal hat die Französische Revolution (Liberté-Égalité-Fraternite) stattgefunden, trotzdem gibt es im Europa des 21. Jahrhunderts Leute, die sich von solch üblen Machenschaften kujonieren lassen. Nicht in Palermo. Nicht von Roland Freisler. Sondern vom Landgericht Hamburg. Aber da gibt es – geschichtsbedingt – wahrscheinlich schon einen Unterschied zwischen einem Schweizer Bürger und einer deutschen Untertanenseele (ich sage das, obschon die Mehrzahl und die besten meiner Freunde Deutsche sind. Und ich sonst das Volk der Dichter und Denker sehr, sehr schätze). Oder glaubst du, lieber Leser, liebe Leserin dieser Zeilen, dass die Obrigkeit auch in Deutschland jedem Bürger ein Sturmgewehr inklusive 24 Patronen nach Hause geben würde?

    Zusatz – damit ich nicht von geldgierigen Hamburger Anwälten wegen Bedrohung von Leib und Leben angeklagt werde: Ich habe mein StGw57 inklusive den 24 GP11 vor einigen Jahren nach Erfüllung meiner Militärdienstpflicht freiwillig im Zeughaus abgegeben. Weil ich nämlich ein eher friedliebender Mensch bin!

  3. Rückblick: Die Säue des Jahres 2007 | marco kitzmann | journalist. blogger. meinte:
    [...] Marion ihr Mann Was war passiert? Ob Bockwurst, Brötchen oder Long Island Icetea: Wer nicht nur Marions Rezepte nachkocht, sondern auch noch fotografischen Mundraub begeht, dem [...]

Neuen Kommentar hinterlassen

 
 
E-mail It